Karte und Etappen – Heidschnuckenweg

Karte und Etappen – Heidschnuckenweg

Karte und Etappen – Heidschnuckenweg 600 337 Wanderblog

  Übersicht

  OSM Karten

  Etappen/Bericht

  Foto Gallerie

Download file: Heidschnuckenweg.gpx

Tippe auf die Karten Symbole für weitere Infos zu den Heidschnuckenweg Etappen

Gehe zurück und lese unsere Zusammenfassung.

Tour der Heidschnuckenweg Etappen, April 2020

1. Buchholz i.d. Nordheide nach Undeloh, 25km

Das Wetter war kalt, trocken und sonnig. Kurz nach Buchholz erreichten wir Brunsberg (129 m). Der Europäische Fernwanderweg E1 führte uns weiter in die Nähe der Seeve-Quelle und schließlich in den Naturpark Lüneburg Heide. Am Nachmittag kamen wir kurz vor Handeloh durch das malerische Büsenbachtal. Der E1 verläuft meist zusammen mit dem Heidschnuckenweg. Wir hatten einen schönen Blick auf die bezaubernde Heide der Nordheide mit zahlreichen Frühlingsblühern. Gegen 19 Uhr erreichten wir unser Tagesziel. Das dominierende Element dieser Etappe sind Waldwege. Kurz vor dem Ort Undeloh fanden wir unter alten Eichen einen einladenden Platz für unser Zelt.

Wilsede – Lüneburger Heide im April

2. Undeloh nach Bispingen/Soltau, 27km

Es war eine kalte Nacht und es schneite tatsächlich. Wir haben mit Daunenjacke und Mütze geschlafen. Undeloh ist ein kleiner touristischer Ort. Bis auf einen kleinen Souvenierladen war wegen des Corona Lookdown alles geschlossen. Der Wilseder Berg ist mit 169 m die höchste Erhebung der Lüneburger Heide. Der Schneefall wurde zunehmend intensiver! Weiter durch eine alte Baumallee kamen wir am Totengrundtal vorbei. In Bispingen haben wir die Wasservorräte in einem Supermarkt aufgefüllt und uns mit ein paar Lebensmitteln versorgt.
Auf einem sehr langen Waldweg entlang einer stillgelegten Eisenbahnlinie führte uns der Fernwanderweg E1 zur Luhequelle und am Lönsstein vorbei nach Müden. Nach 27 Kilometern fanden wir auf einer Lichtung kurz vor Stübeckshorn einen wunderbaren Platz für unser Zelt. Nachts konnten wir das Rascheln der Kiefern hören.

2. Übernachtung kurz vor Stübeckhorn.

3 Bispingen/Soltau nach Soltau/Lührsbockel (Zelten), 23km

Eine weitere kalte Nacht mit Temperaturen unter Null. Nach dem Frühstück wanderten wir in Richtung Soltau auf Wald- und Asphaltwegen. Wiesen und Felder wechseln sich ab. Nach 10 km kamen wir in Soltau an. Soltau ist die größte Stadt in dieser Region, aber dieser Ort erschien ziemlich schläfrig, das Ergebnis der Corona-Krise. Glücklicherweise hatte hier unter bestimmten Bedingungen ein Supermarkt eröffnet. Wir haben unsere Pause auf einer Bank im Böhme Park genossen. In diesem Stadtpark bilden mehrere Zeichen von Wanderwegen eine Buchstabensuppe. Der Fernwanderweg E1, als auch der Heidschnuckenweg ist hier auf dieser Etappe nicht klar erkennbar. Die Folge war, dass wir uns hier verlaufen und die Route mit Umwegen wiedergefunden haben. Der Fluss Böhme führt uns von Soltau nach Tetendorf. Kurz vor der B3, vor Bockel, fanden wir ein Nachtlager in einem Kiefernwald. Nach dem Zubereiten unserer Nahrung gingen wir früh in die Schlafsäcke.

Fertig zum Zähneputzen.

4 Soltau/Lührsbockel nach Hermannsburg, 30km

Diese Nacht war auch kalt, aber ohne Frost. Wir hörten das Geräusch von Waldarbeitern und wurden am frühen Morgen von ihnen geweckt. Nach kurzer Zeit kamen wir in Wietzendorf an, wo es einige Geschäfte gibt (Supermarkt, Apotheke, Bank). Einige Kilometer später stießen wir auf einen typischen Südheide-Sandweg, der uns direkt zum siebenarmigen Wegweiser führte. Von dort war es nicht weit bis zum Wietzer Berg. Da ist das Hermann-Löns-Denkmal, ein echter Touristenmagnet. Wir kommen an der Stadt Müden vorbei und folgen dem Fluss Örtze nach Hermannsburg. In der Abenddämmerung angekommen, müde und hungrig, mobilisierten wir die letzten Reserven. Mit Pizza zum Mitnehmen gestärkt, fanden wir außerhalb von Hermannsburg auf dem Rastplatz Misselhorner Heide eine praktische Zeltmöglichkeit. Mit Hilfe unserer Kopflampen und der Routine konnten wir problemlos unser Nachtlager aufbauen.

Wegweiser – E1 Fernwanderweg

5 Hermannsburg nach Scheuen/Celle, 28km

Nach unserem geliebten Frühstück mit Haferflocken und Kaffee führte uns der Fernwanderweg E1 in einem großen Bogen durch die Misselhornheide und dann in der Nähe des Dehningshofs (Alte Fuhrmannsschänke) zur Alten Celler Heerstrasse. Ausgedehnte Heideflächen und sanfte Hügel wechseln sich ab. Der Rest des Weges zum Stadtteil Scheuen in Celle ist ziemlich langweilig und zeichnet sich durch lange gerade Abschnitte durch sandigen Nadelwald aus. Hat einen meditativen Charakter! Nach 28 km hinter dem Dorf Scheuen am Segelflugplatz vorbei, fanden wir endlich einen Platz für unser Zelt am Waldrand. Zelten oder biwakieren entlang des Heidschnuckenweg und seinen Etappen ist kein großes Problem. Dennoch ist der größte Teil des Landes privat. Daher ist es ratsam den Eigentümer zu fragen oder unsichtbar zu bleiben. Bitte denkt immer daran: Verlasst die Natur, wie ihr sie vorgefunden habt – ohne Müll und Zerstörung!

E1 führt durch die Südheide

6 Scheuen/Celle nach Celle, 3km

Am nächsten Morgen führte uns der Weg dann direkt in die historische Stadt Celle. Die letzten 3 km führen in die schöne Innenstadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern. Im Stadtzentrum erhebt sich das Schloss Celler majestätisch im Schlosspark, umgeben von einem Wassergraben. In der nahe gelegenen Altstadt gibt es viel mehr als nur eine Tasse Kaffee, aber aufgrund der Corona-Krise ist alles sehr begrenzt. Das Ziel ist erreicht! Von Celle fahren wir mit dem Zug über Hannover zurück nach Osnabrück.

Für weitere Informationen zum Heidschnuckenweg und seinen Etappen zögere nicht uns zu kontaktieren. Schaue dir unsere Videos auf YouTube an und erkunde unsere anderen Trails, die wir für dich erlebt haben!
Pass auf dich auf und geh raus und mach es möglich!