Karte & Etappen – Sächsische Schweiz

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Karte & Etappen – Sächsische Schweiz 600 337 Wanderblog

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Etappen unserer Wanderung Malerweg – Sächsische Schweiz, Oktober 2019

1 Pirna nach Rathewalde, 24km
2 Rathewalde nach Altendorf, 16km
3 Camp Ground Kirnitzschtal nach Thorwalder Brücke, 18km
4 Kleinsteinhöhle nach Kleinhennersdorf, 22km
5 Kleinhennersdorf nach Rauenstein, 20km
6 Rauenstein nach Pirna, 12km

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1 Pirna nach Rathewalde, 24km

Nach der Ankunft in Pirna, verbrachten wir eine Nacht im Casa Hostel (Schlafsaal je 25 €). Das gemütliche Hostel befindet sich in Nähe der Bushaltestelle am Bahnhof. Dort kannst du das Auto kostenlos parken. Wir starteten vom Bahnhof um 10 Uhr mit der Buslinie G / L Pirna-Liebethaler Grund. Der erste der 6 Etappen vom Malerweg beginnt am Eingang des Liebethaler Grundes entlang der Wesenitz zur Daubenmühle. Der Weg führt vorbei am Richard-Wagner-Denkmal und den Überresten der ehemaligen Lochmühle. Felsformationen säumen den Malerweg bis zur Stadt Wehlen. Die historische Elbstadt bietet einige Möglichkeiten zum Verweilen. Doch haben wir uns entschlossen am frühen Nachmittag auf den Schwarzbergweg abzusteigen.

Schauspiel “Bastei”

Am Picknickplatz Steinerner Tisch machten wir eine Pause und aßen leckeren Kuchen. Der Malerweg führte jetzt in unmittelbarer Nähe an einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Elbsandsteinberge vorbei. Die Bastei ist ein sehr stark frequentierter Hotspot. Von der Bastei-Brücke und den umliegenden Aussichten hatten wir einen fantastischen Blick auf die Landschaft. Das wunderschöne Herbstwetter bot eine super Kulisse. Über Stufen stiegen wir den Basteiweg hinunter in den Amselgrund. Es war 18 Uhr und außerhalb des Dorfes Rathewalde fanden wir einen Platz für unser Zelt. Ein glücklicher erster Tag auf dem Malerweg.

Bastei – Elbsandsteingebirge

2 Rathewalde nach Altendorf (Zeltplatz Ostrauer Mühle), 16km

Um 6:30 Uhr in der Früh wurden wir plötzlich von fleißigen Bauern geweckt, die auch am Sonntag ihre Felder bearbeiteten. Die Kreuzung führte uns parallel zur Straßenrichtung Hocksteinparkplatz. Für 10 € pro Person gab es in der Hocksteinschänke ein reichhaltiges Frühstück. Von dort ging es bei schönstem Sonnenschein weiter zum Hockstein. Grüne verwunschene Täler prägen diese Etappe. Bis nach Hohnstein ging es im Bärengarten wieder bergab. Dort folgten wir den alten Mauerresten auf einem Waldwanderweg. Nach einem Mittagessen in Brandbaude mit fantastischem Panoramablick gingen wir vom Balkon der Sächsischen Schweiz über 800 Stufen in den Tiefen Grund hinunter. Bei gutem Wetter ist dies ein gut besuchter Ort. Der Malerweg führte nun zurück nach Waitzdorf. Vom Waitzdorfer Rundweg wanderten wir über den Dorfbachklamm entlang des Malerweges hinunter ins Kirnitzschtal zum Campingplatz Ostrauer Mühle. Tagesziel erreicht!

Märchenwald

3 Zeltplatz Ostrauer Mühle nach Thorwalder Brücke, 18km

Der Campingplatz Ostrauher Mühle ist ganzjährig geöffnet und wir haben 20 € für unser Zelt bezahlt. Nach dem Frühstück starteten wir den Malerweg um 9 Uhr. Geradeaus bergauf über den Mühlweg und den Bauweg auf dem Elbleitenweg zu den Schrammsteinen. Einer langgestreckten, stark schroffen Felsgruppe. Nach dem imposanten Schrammtor führte der Jägersteig auf Eisenleitern mit dem Schrammstein-Prospekt auf den Schrammsteingratweg. Wir gingen durch die kleine Kuppel zum Sandloch über die Nebenstraße. Auf dieser Etappe erreichst du den Lichtenhainer Wasserfall.

Schließlich war eine wohlverdiente Kaffeepause mit Kuchen und Entspannung in einem alten Restaurant ein gutes Geschäft. Hier verläuft der Malerweg vom Lichtenhainer Wasserfall bis zur imposanten Felsenhöhle Kuhstall am neuen Wildenstein mit Himmelsleiter. Der Weg führte uns wieder hinunter ins Tal zur historischen Neumannmühle, weiter entlang der Straße den Kirnitzschtal flussaufwärts zur Buschmühle. Über den neuen Weg zur Abzweigung Kleinsteinhöhle muss man scharf links in Richtung Arnstein abbiegen. Der Malerweg führt oberhalb der Straße über eine Lichtung. Dort haben wir einen guten Platz für die Nacht gefunden. Wir bauten das Zelt in der Abenddämmerung auf. Wir genossen unser köstliche Trekking Nahrung und wir hörten den Tieren des Waldes bei Vollmond zu, der durch die Nacht schien.

4 Arnstein nach Kleinhennersdorf, 22km

An diesem schönen Herbstmorgen sind wir auf den Gipfel des großen Winterbergs (556 m) gewandert. Dazwischen bietet der Blick auf Goldstein ein wunderschönes Panorama. Auf dem Winterberg, dem zweithöchsten Berg der Sächsischen Schweiz, aßen wir zu Mittag und gingen danach das Elbtal hinunter ins Dorf Schmilka. Du kannst durch diese idyllische Grenzstadt nach Böhmen (Tschechische Republik) mit seinen schönen Fachwerkhäusern schlendern. Eine Fähre (1,50 € p.P.) brachte uns in wenigen Minuten auf die andere Seite der Elbe. Von nun an gehst du flussabwärts auf der linken Seite der Elbe.

Caspar-David Friedrich

Auf dem Caspar-David Friedrich Rundweg sind die historischen Ansichten seiner berühmten Gemälde klar nachvollziehbar. Dieses ist auf dem Malerweg mit seinen Etappen immer wieder erkenntlich.Beeindruckend ist der Panoramablick auf den Wolfsberg. Der Weg führte uns dann nach Reinhardtsdorf mit seiner sehenswerten Kirche im bäuerlichen Barockstil. Mitten im Becken zwischen Krippen und Kleinhennersdorf kamen wir an der Liethenmühle vorbei. Diese Wassermühle und Gastbetrieb ist eine der bekanntesten Mühlen im Elbesandsteingebirge und liegt direkt am Malerweg. Leider war für diese Nacht alles ausgebucht. Es fing an zu regnen und wurde langsam dunkel, so dass wir einen Platz für uns und unser Zelt außerhalb von Kleinhennersdorf finden mussten.

Grüße von Caspar-David Friedrich

5 Kleinhennersdorf nach Rauenstein, 20km

Vom Regen geweckt, packten wir schnell zusammen und gingen weiter in Richtung Pabststein. Wandern auf dem Malerweg bedeutet unter anderem, dass du viele Höhenmeter machst. Durch das schmale Nadelöhr und einem steilen Aufstieg über Holz- und Eisentreppen erreichten wir den Pfaffenstein. Die Route zeigt jetzt nach Königsstein. Aus Zeitgründen gingen wir nicht zu dieser ehemaligen Festung (10 € p.P.) hinauf. Im Cafe Sachsenhof am Marktplatz Königsstein hatten wir stattdessen eine längere Pause. Weiter am Fuße der Festung kamen wir durch Thürmsdorf. Auf dem Schlossgelände Thürmsdorf befindet sich eine Schokoladenfabrik mit einem schönen Café. Nach einer zweiten Pause ging es am Waldrand vorbei an der Malerwegkapelle. Dieses ehemalige Mausoleum bietet einen herrlichem Blick auf die Festung Königstein.

Auf dem Rauenstein

Am Ende dieser Etappe schlugen wir unser Lager auf dem imposanten Rauenstein auf. Eine unglaubliche Landschaft! Der Blick auf die Tafelberge, hinunter ins Elbtal und auf die gegenüberliegende Bastion – ein wirklich herrliches Panorama. Mit unserer Kopflampe wurde das Abendessen zubereitet und serviert. Beobachte die Sterne, erinnere dich an alle Bewegungen und Geräusche der Natur und du weißt warum du an diesem bestimmten Ort bist!

Unser Lager auf dem wunderschönen Rauenstein.

6 Rauenstein nach Pirna, 12km

Wir sind vor Sonnenaufgang aufgewacht. Ein wunderbarer Moment zum Fotografieren. Heute ist die letzte der 6 Etappen des Malerweges. Die Zeit am Rauenstein war etwas Besonderes, ein herrlicher Sonnenaufgang. Über den Kamm wanderten wir nach Wehlen-Pötzscha und von hier nach Naundorf. Im Dorfzentrum von Naundorf führte uns der Malerweg am oberen Rand ehemaliger Steinbrüche vorbei zur Königsnase. Der Weg durch den herbstlichen Mischwald war manchmal recht unwegsam. Nach fast 3 Kilometern erreichten wir den sogenannten Königsnasen-Prospekt. Leider ist die Aussicht bereits überwachsen, so dass die Elbe nur durch eine kleinere Lücke stromabwärts zu sehen war. In Obervogelsang angekommen, folgst du dem Elberadweg in Richtung Pirna und biegst bald links ab, um auf den Canaletto-Weg zu gelangen. Unser Tagesziel und Endpunkt des Fernwanderweges Malerweg war das auf dem Markt befindliche Canaletto-Haus mitten im historischen Zentrum von Pirna.

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Pass auf dich auf und geh raus und mach es möglich!