Wandern auf dem Fischerweg Portugal: Karte, Etappen & Meer

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(mit Standorten der Übernachtungen)

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Fischerweg Portugal Etappen in 2024

  1. Porto Covo – Vila Nova de Milfontes (20 km)
  2. Vila Nova de Milfontes – Cabo Sardao (24 km)
  3. Cabo Sardao – Odeceixe (36 km)
  4. Odeceixe – Vale da Telha (35 km)
  5. Vale da Telha – Carrapateira (20 km)
  6. Carrapateira – Vila do Bispo (16 km) – Vila do Bispo – Cabo de São Vicente 13 km Bus)

Der Fischerweg Portugal – Karte & Etappen

1: Porto Covo – Vila Nova de Milfontes (20 km)

Ein Frühlingsmorgen in Porto Covo. Die Sonne strahlt, der Duft von Pinien liegt in der Luft. Wir schnüren unsere Wanderschuhe und machen uns auf den Weg. Der erste Abschnitt führt uns entlang der Promenade und durch sandige Dünen, die mit Strandhafer und Disteln bewachsen sind. Immer wieder erhaschen wir einen Blick auf den Atlantik, der in tiefem Blau schimmert. Der Himmel ist mit Wolken behangen, es ist Ende März.

Wilde Schönheit

Nach einem kurzen Anstieg erreichen wir einen Aussichtspunkt mit Blick auf die Küste und einer vorgelagerten Insel. Alte Festungsanlagen zeigen ein Stück Historie entlang des Weges. Steilklippen, zerklüftete Felsen und tiefblaues Meer – die Landschaft ist von einer wilden Schönheit. Der Fischerweg führt dich immer entlang der Steilküste auf dieser Etappe. Es ergeben sich immer wieder Möglichkeiten direkt an den Strand zu kommen. Wirklich traumhaft!

Die Brandung schlägt an die Felsen, Möwen kreischen über unseren Köpfen. Wir genießen die Einsamkeit und die unberührte Natur. An manchen Stränden treten unterirdische Rinnsale aus den Bergen, die den Namen Milfontes (tausend Quellen) geformt haben. Am späten Nachmittag erreichen wir unser Etappenziel Vila Nova de Milfontes. Vila Nova de Milfontes ist ein charmantes Fischerdorf mit einer schönen Altstadt. In einem gemütlichen Restaurant lassen wir den Tag Revue passieren. Untergekommen sind wir in „Mil Reis“. Der Fischerweg Portugal auf dieser Etappe ist gut ausgebaut und teils sandig, teils felsig.

2: Vila Nova de Milfontes – Cabo Sardao (24 km)

Heute stand eine der schönsten Etappen des Fischerwegs auf dem Programm: die Strecke von Vila Nova de Milfontes zum Leuchtturm Cabo Sardão. Schon der Start von Vila Nova de Milfontes aus war atemberaubend. Um die Brücke zu meiden, nahmen wir das Angebot an den Fluss per Boot zu überqueren. Für ein paar Euro und vier anderen Wanderern setzten wir kurzerhand über.

Unser erster Stopp war die Praia do Salto do Cavalo. Hier konnten wir die bizarre Felsformation bestaunen, die dem Strand seinen Namen gab. Weiter ging es auf dem schmalen Pfad, der entlang der Klippen führte. Vorbei an kleinen Buchten und versteckten Stränden, an denen man die Seele baumeln lassen konnte.

An der Praia da Forno gönnten wir uns dann eine erfrischende Abkühlung im kristallklaren Wasser. Nur mit den Füßen! Dieser Traumstrand war der perfekte Ort, um eine Pause einzulegen und gelegentlich schien auch die Sonne. Der Weg führte weiter zur Ponta da Atalaia, einem Aussichtspunkt mit traumhaften Blicken auf die Küste und den Leuchtturm Cabo Sardão. Auf den letzten Kilometer dieser Etappe querten wir den Strand Richtung Leuchtturm und folgten nicht direkt der eigentlichen Route nach Cavaleiro. Dort hatten wir die Unterkunft „Cavaleiro Rota Costa“.

Auf alten Tropenstränden unterwegs

Auf dem Fischerweg Portugal wanderst du viele Kilometer auf rötlichen weichen Dünensand. Dies sind Eisenoxid-Ablagerungen aus der Zeit als Portugal unter tropischen Klima lag. Wir haben uns bei diesem Untergrund für Trailschuhe entschieden. Diese sind nicht so schwer im Sand zu bewegen. Den Sand haben wir regelmäßig in den Pausen entfernt.

3: Cabo Sardao – Odeceixe (36 km)

Nach einer erholsamen Nacht freuten wir uns heute auf die Etappen Cabo Sardão nach Odeceixe. Voller Vorfreude starteten wir am Leuchtturm Cabo Sardão durch und genossen noch einmal den Blick auf den Atlantik. Entlang dieser Küstenlinie konnten wir viele Störche (Frühling bis Sommer) beobachten. Ein tolles Erlebnis!

Der Weg führte uns zunächst durch sandige Dünen und entlang der wilden Küste. An der Praia do Moinho de Baixo legten wir eine kurze Pause ein und bewunderten die tosenden Wellen. Weiter ging es auf dem schmalen Pfad, der uns durch duftende Pinienwälder und über sanfte Hügel führte. Nach ungefähr 5 km kamen wir durch einen natürlichen Fischerhafen mit ursprünglichen Fischerhütten. Von dort mussten wir laut Wegeführung an der Straße entlanggehen. Wir kamen durch Zambujera do Mar (Kaffeepause!). Später wanderten wir durch das charmante Dorf Azenha do Mar. Kurz vor 4 Uhr erreichten wir die Mündung des Rio Seixe. Von hier gibt einen tollen Blick auf den Strand von Odeceixe und unser Tagesziel auf der anderen Flussseite.

Zwischen Odeceixe und der Nordseite des Strandes verläuft der Wanderweg für ca. 4 Kilometer entlang einer Landstraße. Also einmal ganz herum, um zu unserer Unterkunft zu gelangen. Ein gutes Fischrestaurant mit Zimmern war die heutige Herberge „Casa Dorita“.

4: Odeceixe – Vale da Telha (35 km)

Heute stand uns mit gestern eine der längsten und anspruchsvollsten Etappe des Fischerwegs bevor: die Strecke von Odeceixe nach Vale da Telha. Mit gemischten Gefühlen und mit Regen starteten wir am Morgen und machten uns auf den Weg.

Der erste Abschnitt brachte uns in das Dorf Rogil. Dort haben wir ein gemütliches Café aufgesucht und uns mit Proviant versorgt. Nach einigen Kilometern im Hinterland kamen wir durch das pittoreske Dorf Aljezur. Umgeben von sattgrünen Hügeln, weiten Tälern und Flußläufen, strahlt der Ort eine unvergleichliche Ruhe und Natürlichkeit aus. Weiße Häuser ziehen sich vom Fluss den Hang hinauf zur Burg, die einst auf den Anhöhen thronte und von der Geschichte der Seefahrer und Entdecker zeugt.

Der letzte Abschnitt der Wanderung auf dieser Etappe führte über einen sandigen Pfad nach Vale da Telha. Diese Etappe ist sehr lang und anspruchsvoll. Es ist wichtig, dass du gut vorbereitet bist. Übernachtet haben wir in „Arrifana Destination“. Dieses Hostel war gut gelegen und zeitgemäß.

5: Vale da Telha – Carrapateira (20 km)

Oberhalb der Küste ging es nach ein paar Kilometern wieder hinunter zum Strand, um dann wieder nach einem Anstieg Richtung Hinterland zu wandern. Auch diese Etappe vom Fischerweg verläuft zu einem längeren Teil zusammen mit dem Historischen Weg landeinwärts. Doch die Mühen lohnen sich. Die Etappe bringt dich durch Eukalyptus Wälder. Meistens bedeckt jedoch Macchie den Boden – niedrige, robuste Sträucher, die den Elementen trotzen. Zistrosen und Wildkräuter betören deine Nase mit ihrem Duft, der in der Sonne um die Wette kämpft.

Der letzte Abschnitt dieser Fischweg Etappe führte uns wieder am Strand entlang nach Carrapateira. Unsere Unterkunft „Casa Sol“ war noch 2 km vom Dorf entfernt. Der Eigentümer war sehr bemüht, obgleich alles sehr schlicht wirkte.

6: Carrapateira – Vila do Bispo (16 km) – Vila do Bispo – Cabo de São Vicente 13 km Bus)

Nach einem selbstgemachten Müslifrühstück in der Unterkaunft wandern wir nach ca. 3 km entlang der Praia do Amado, einem der vielen Surf Strände Portugals. Auf dieser Etappe führt die Rota Vicentina über kleine und teils etwas steilere Pfade. Bald führte uns der Weg landeinwärts durch die typische Landschaft der Algarve. Ein Teil dieser Etappe verläuft über Schotterpiste.

Das Ziel unserer heutigen Etappe ist Vila do Bispo, ein malerischer Ort mit einer mittelalterlichen Kirche und einem historischen Zentrum. Hier können wir uns in einem der Cafés oder Restaurants erholen und den Tag Revue passieren lassen. Unser Unterkunft „Pure Flor de Esteva“ ist ziemlich neu und gut eingerichtet.

Da unsere Reisezeit sehr knapp bemessen war haben wir einen Bus genommen, um von Vila do Bispo nach Cabo de São Vicente zum Leuchtturm am „Ende der Welt“.

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