Karte & Etappen – Eggeweg

Karte & Etappen – Eggeweg

Karte & Etappen – Eggeweg 150 150 Wanderblog

Detaillierte Karte mit Übernachtungen, Höhenprofil und Bildern

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Unsere Etappen vom Fernwanderweg E1 Eggeweg Deutschland, Mai 2020

1 Externsteine nach Eggeturm/Velmerstot, 8km
2 Eggeturm nach Schutzhütte „Alte Eisenbahn“, 29km
3 “Alte Eisenbahn“ nach Essentho „Eggehütte“, 30km
4 „Eggehütte“ nach Marsberg, 5km
Zusammenfasung

Lese unsere Geschichte!

1 Externsteine nach Eggeturm/Velmerstot (Zelt), 8km

Nach Horn- Bad Meinberg mit dem Auto angereist, starteten wir gegen 6.30 abends. Bilderbuchwetter war angesagt und das hat unsere Laune nochmal mehr gesteigert. Die Externsteine sind eine markante Sandstein Felsformation im Teutoburger Wald. Deshalb eine herausragende Natursehenswürdigkeit in Deutschland. Der erste Teil der Wanderung führte uns über Pfade und Heidelanschaft auf den Hermannsweg. Das verwunschene Tal des Silberbachs, mit der idyllisch gelegenen Silbermühle, ist ein Ort zum Verweilen. Weiter ging es durch den Wald über Brücken hinauf auf die höchste Erhebung des Eggegebirges. Der Eggeturm war unser Tagesziel. Dieser Panoramablick vom 17m hohen Aussichtsturm ist überwältigend und der Sonnenuntergang auf dem Velmerstot war an diesem Abend besonders schön.

Der Weg ist gut ausgeschildert/markiert und einfach zu wandern. Wir bauten unser Zelt direkt neben der Rastbank am hölzernen Eggeturm auf.

Velmerstot sunset
Velmerstot Sonnenuntergang nahe des Eggeturm.

2 Eggeturm nach Schutzhütte „Alte Eisenbahn“ (Zelt), 29km

Unser Wanderweg verlief am frühen Morgen weiter in südliche Richtung. Auf diesem Teil des Eggekamms hatten wir Weitsicht auf die Padderborner Hochfläche. Zudem Einblicke in die bewaldete Talniederung mit Blick nach Altenbecken. Leicht bergauf, dann wieder bergab, der Weg führte immer weiter durch schattigen Buchenwald. Vorbei an der Driburger Pforte bis zum Parkplatz an der „Schönen Aussicht“. Als kleinen Abstecher, besuchten wir die auf einem Bergvorsprung gelegene Iburg. Direkt neben den historischen Ruinen der Iburg liegt das Restaurant Sachsenklause. Eine herrliche Fernsicht über Bad Driburg, das Weserbergland, den Reinhardswald bis hin zum Solling. Wir haben auf der Gartenterasse zum Mittag gegessen.

In der Sachsenklause haben wir die Geräteakkus aufgeladen. Aus diesem Grunde haben wir unsere verschiedenen Aufladegeräte für Kamera und Mobiltelefone immer griffbereit. Der Eggekammweg zeigte leider viele große Rodungsflächen. Ein eindeutiger Hinweis auf die kranken Fichtenwälder. Gegen Abend hatten wir in der Nähe der des Fernsehturms in der neuen Schutzhütte „Alte Eisenbahn“ unser Zelt aufgebaut.

Dieses Bild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt gerodeter Fichtenbestände.

3 Schützhütte „Alte Eisenbahn“ nach Essentho „Eggehütte“ (Zelt), 30km

“Alte Eisenbahn” ist der Name eines Bodendenkmals im Eggegebirge (aufgegebene Tunnelbaustelle von 1847). Wir haben in der gleichnamigen Schutzhütte eine komfortable Nacht verbracht. Der Wanderweg führte uns am frühen Morgen auf schmalen Waldpfaden durch Fichtenwälder vorbei an kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten. Erwähnt sind hier die Karlsschanze, kleiner Hergott, Drudenhöhle und fauler Jäger. Das Naturschutzgebiet Schwarzbachtal ist ein wunderschöner bachbegleitender großflächiger Laubwaldkomplex. Mitten im Wald gab es ein Hörmuseum. Die Stadtwüstung Blankenrode wurde akustisch wieder zum Leben erweckt. Nach der Pause in einem Café, sind wir über der Autobahnbrücke der A44 gewandert und befanden uns plötzlich im Sauerland.

Zwischen Oesdorf und Essentho haben wir wieder in einer Schutzhütte, der Eggehütte, übernachtet. Ein sehr guter Platz für unser Zelt, welches wir einfach in diesen Hütte errichten. Wie immer haben wir uns ein leckeres Abendmahl aus Gefriergetrockneter Nahrung zubereitet. Die Kameras wurden für Zeitrafferaufnahmen vom Sonnenaufgang und -untergang installiert. Dafür verwenden wir aktuell die GoPro8, Iphone8 und meine alte Lumix DMC100.

Aufstellen des Zeltes in einer Schutzhütte “Eggehütte”.

4 „Eggehütte“ nach Marsberg (Zelt), 5km

Ein sonniger Morgen, nur noch 5km bis Marsberg. Weiter Ausblick ins Diemeltal und das Ziel vor Augen. Durch Essentho ging es hinter dem Ort auf den Königsweg, die Via Regia, die uns nach Marsberg führte. An dem Fluss Diemel endete unsere letzte Etappe mitten im Zentrum von Marsberg.

Wie am Tag zuvor hatten wir Schwierigkeiten an Trinkwasser zu kommen. Daher, besonders an warmen Tagen, genug Wasser mitnehmen.

Die letzten Kilometer nach Marsberg.

Zusammenfassung

  • Der Fernwanderweg Eggeweg verbindet den Teutoburger Wald mit dem Sauerland. Dieser Wanderweg ist gut markiert und der größte Teil des Weges ist natürlich. Dieser Weg wurde historisch für Kriegs- und Handelszwecke genutzt, es gibt bedeutende geschichtliche Abschnitte entlang der Wanderung.
  • Orientierung: weiße X- und E1-Wanderzeichen. Der Wanderweg verläuft in seiner gesamten Länge durch eine abwechslungsreiche Landschaft und bietet deshalb herrliche Ausblicke und Sehenswürdigkeiten.
  • Das Wegenetz ist gut ausgebaut. Aufgrund der anhaltenden Dürre gibt es leider schwere Waldschäden, deshalb sind viele Waldflächen gerodet.
  • Nimm genügend Wasser und Essen mit. Es gibt keine Bäche oder Flüsse mit brauchbarem Trinkwasser.
  • Eine touristische Infrastruktur ist vorhanden, die meiste Zeit waren wir dennoch alleine. Zelten ist möglich, auf dem Weg gibt es viele benutzerfreundliche Unterstände und einige Gasthäuser.
  • Eine wirklich detailierte Webseite zum Fernwanderweg E1 ist https://e1.hiking-europe.eu/

Für weitere Informationen zum Fernwanderweg E1 Eggeweg zögere nicht uns zu kontaktieren. Schaue dir unsere Videos auf YouTube an und erkunde unsere anderen Trails, die wir für dich erlebt haben!
Pass auf dich auf und geh raus und mach es möglich!

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